Bild: Hansruedi Lüthi
Karlsruhe-Grünwettersbach (KF) – Der Traum vom großen Champions-League-Abend in der Europahalle Karlsruhe ist geplatzt. Für den ASC Grünwettersbach war im Achtelfinal-Rückspiel der Tischtennis-Champions-League an der französischen Atlantikküste Endstation. Nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel unterlagen die Badener auch auswärts bei GV Hennebont TT mit 0:3.
Ein Weiterkommen wäre ohnehin einer kleinen Sensation gleichgekommen, zumal der ASC nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Damit endet die Europapokal-Reise des Teams von Trainer Kilian Ort in der Champions League.
Hippler startet mutig – Sidorenko setzt sich durch
Tobias Hippler erwischte gegen Vladimir Sidorenko einen guten Start und sicherte sich den ersten Satz. In den folgenden Durchgängen übernahm der Hennebonter Spitzenspieler jedoch zunehmend die Kontrolle und entschied das Match letztlich verdient für sich.
Shinozuka kämpft – Wen Rubio bringt Entscheidung
Hiroto Shinozuka stand im zweiten Einzel bereits unter Druck. Gegen den neu verpflichteten Chinesen Wen Rubio konnte der Japaner zwar einen Satz für sich entscheiden, musste sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben. Damit stand der Einzug von GV Hennebont TT ins Viertelfinale bereits vorzeitig fest.
Gauzy beendet die Champions-League-Saison des ASC
Im abschließenden Duell setzte sich der französische Nationalspieler Simon Gauzy in drei umkämpften Sätzen gegen Tiago Apolonia durch und besiegelte damit das Ausscheiden des ASC Grünwettersbach aus der Tischtennis Champions League.
Spielbericht & Ergebnisse im Detail
Champions League – Achtelfinal-Rückspiel:
GV Hennebont TT – ASC Grünwettersbach 3:0
- Vladimir Sidorenko – Tobias Hippler 3:1
(9:11, 11:8, 11:6, 15:13) - Rubio Wen – Hiroto Shinozuka 3:1
(11:6, 11:7, 11:13, 11:9) - Simon Gauzy – Tiago Apolonia 3:0
(11:9, 13:11, 11:5)
Fokus auf TTBL und ETTU Cup
International geht es für den ASC Grünwettersbach im neuen Jahr im ETTU Cup weiter, wo zeitnah der nächste Gegner ausgelost wird. National liegt der volle Fokus nun auf der TTBL. Der Kampf um den Klassenerhalt in der Tischtennis Bundesliga dürfte nach den letzten Ergebnissen kein Selbstläufer werden.





