Beim Tabellenzweiten fehlt nur ein Pünktchen zum Auswärtssieg
Der ASC Grünwettersbach hat in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) nur hauchdünn einen Auswärtserfolg beim Tabellenzweiten SV Werder Bremen verpasst. Trotz einer starken Mannschaftsleistung und eines überragenden Tiago Apolonia mussten sich die Badener am Ende knapp mit 2:3 geschlagen geben. Dabei lag ein Sieg, wie er dem ASC bereits in der Hinrunde gelungen war, durchaus im Bereich des Möglichen – letztlich fehlte jedoch ein kleines Pünktchen zum Gesamterfolg.
Hippler verpasst Überraschung nur knapp
Im Auftaktmatch zeigte Tobias Hippler gegen Kirill Gerassimenko ein beherztes Spiel. Bei einer 2:1-Satzführung steuerte „Hippi“ im vierten Durchgang mit zwei Matchbällen bereits auf einen Sieg zu. Doch der Kasache im Werder-Trikot bewies erneut seine Comeback-Qualitäten, entschied den Satz in der Verlängerung für sich und war im Entscheidungssatz nicht mehr zu bremsen.
Apolonia überragt – zweimal Hoffnung für den ASC
Zweimal brachte Tiago Apolonia den ASC an diesem Nachmittag zurück ins Match. Zunächst rang der Portugiese Mattias Falck in einem intensiven Fünf-Satz-Duell nieder. Im letzten Einzel zeigte Apolonia dann erneut seine Klasse und ließ Kirill Gerassimenko beim klaren 3:0-Erfolg keine Chance. Damit erzwang der Routinier das Entscheidungsdoppel und sorgte für neue Hoffnung im ASC-Lager.
Jarvis unterliegt Aguirre
Zwischen den beiden Galaauftritten Apolonias musste Tom Jarvis gegen Marcelo Aguirre passen. Der dynamische Brite startete gut in die Partie, konnte jedoch eine 8:4-Führung im ersten Satz nicht ins Ziel bringen. Dieser Satzverlust gab dem Paraguayer spürbaren Auftrieb, sodass Jarvis in der Folge nicht mehr entscheidend zurückfinden konnte.
Schlussdoppel bringt die Entscheidung
Im Schlussdoppel trafen Ricardo Walther/Tom Jarvis auf das in dieser Saison bislang ungeschlagene Bremer Duo Falck/Bertrand. In den ersten beiden Sätzen waren die ASC-Akteure chancenlos. Zwar kämpften sich Walther und Jarvis noch einmal zurück und entschieden den dritten Durchgang für sich, mussten sich im vierten Satz jedoch knapp geschlagen geben.
Blick nach vorne
Während der SV Werder Bremen mit diesem Erfolg seine Playoff-Ambitionen untermauerte, bleibt der ASC Grünwettersbach weiter gefordert. In den kommenden Partien müssen Punkte her, um sich aus den ungemütlichen Regionen der Tabelle zu befreien. Die Leistung in Bremen macht jedoch Mut für die anstehenden Aufgaben.
Spielverlauf im Überblick
- Kirill Gerassimenko – Tobias Hippler 3:2 (11:5, 12:14, 10:12, 14:12, 11:7)
- Mattias Falck – Tiago Apolonia 2:3 (4:11, 8:11, 11:2, 11:6, 8:11)
- Marcelo Aguirre – Tom Jarvis 3:1 (11:8, 11:6, 15:17, 11:8)
- Kirill Gerassimenko – Tiago Apolonia 0:3 (9:11, 8:11, 9:11)
- Falck/Bertrand – Walther/Jarvis 3:1 (11:4, 11:3, 8:11, 11:8)
Endergebnis:
SV Werder Bremen – ASC Grünwettersbach 3:2
Bild: Hansruedi Lüthi





